Montag, 17. November 2014

Amaranth - was ist das?

Amaranth ist ein tolles Getreide, das eigentlich gar keines ist, denn es gehört zur Gruppe der so genannten Pseudogetreide. Die kleinen Amaranth-Körnchen beinhalten eine unglaubliche Fülle an leicht verwertbaren Nähr- und Vitalstoffen. Das macht Amaranth nicht nur für ältere Menschen, Kinder und Sportler so wertvoll. Sehr zur Freude all jener, denen das Klebereiweiß im Getreide gesundheitliche Probleme bereitet, ist Amaranth absolut glutenfrei.

Es gibt viele gute Gründe, Amaranth regelmäßig auf den Speiseplan zu setzen. Die kleinen Körner übertreffen in Sachen Nährwertgehalt die meisten Getreidesorten. 
Amaranth ist reich an Calcium und Eisen. Außerdem enthält es wertvolle Fettsäuren, reichlich Ballaststoffe und Proteine. Ebenfalls nennenswert ist bei Amaranth der Gehalt am wertvollen Inhaltsstoff Lysin.

Amaranth ist problemlos im eigenen Garten anzubauen an einem sonnigen Plätzchen. In Bezug auf die Bodenqualität ist die Pflanze recht anspruchslos.
Mit der Aussaat wird Mitte April begonnen, die Blütezeit ist von Juli bis August und die Sammelzeit für Blätter und Samen findet von September bis Oktober (vor dem ersten Frost) statt. Die dunkelroten Blütenstände werden abgeschnitten und getrocknet. Die winzigen Samen fallen dann von alleine heraus.
Auch die Blätter können für spinatähnliche Gemüsegerichte genutzt werden. Dazu am besten die jungen Blätter pflücken, da ältere Blätter bitter schmecken können.

Amaranth liefert weniger Kohlenhydrate als Getreide

Der Kohlenhydratanteil im Amaranth ist mit etwa 56 Gramm deutlich geringer als der im Getreide. Das ist insbesondere für jene Menschen interessant, die auf eine kohlenhydratreduzierte Ernährung achten.
Ein weiterer Vorteil des Amaranth ist der, dass die enthaltenen Kohlenhydrate ausgesprochen leicht verwertbar sind und dem Körper sehr schnell in Form von lang anhaltender Energie zur Verfügung stehen. Zudem ist der Ballaststoffanteil im Amaranth auffallend hoch, was sich positiv auf das Sättigungsgefühl und die Darmgesundheit auswirkt.

Amaranth versorgt mit essentiellen Fettsäuren

Der Fettanteil von Amaranth beträgt insgesamt etwa 9 Gramm. 70 Prozent der enthaltenen Fette bestehen aus ungesättigten Fettsäuren. Dazu zählen auch die Alpha-Linolensäure (Omega 3-Fettsäure)  und die Linolsäure (Omega 6-Fettsäure) – zwei essentielle Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und infolgedessen über die Nahrung aufnehmen muss.
Des Weiteren enthält Amaranth Lecithin, welches bei der Fettverdauung eine ebenso wichtige Rolle spielt wie beim Aufbau des Gehirns und des Nervengewebes.

Eiweissbombe Amaranth

Amaranth enthält sämtliche essentiellen Aminosäuren und verfügt insgesamt über einen Proteingehalt von etwa 15 bis 18 Prozent – ein Wert, den keines der herkömmlichen Getreide erreicht. Daher ist Amaranth nicht nur für Vegetarier und Veganer ein vorzüglicher Eiweiß-Lieferant, sondern für jedermann – ob groß oder klein.
Amaranth liefert jedoch nicht nur viel Eiweiß, sondern auch ein Eiweiß von äußerst hoher Qualität. So besitzt das Amaranth-Eiweiß eine für Getreide und Saaten außergewöhnlich hohe biologische Wertigkeit von 75.

Amaranth ist reich an Lysin

Aminosäuren – die Bausteine der Proteine – sind wie die Buchstaben eines Alphabets. Wenn du von allen Buchstaben des Alphabets jeweils hundert zur Verfügung hast, dann kannst du daraus einen schönen Text von vielleicht einer halben oder gar einer ganzen DIN A4-Seite schreiben.
Nun genügt es aber schon, wenn du von einem wichtigen Buchstaben, z. B. dem "E" nur zehn Exemplare zur Verfügung hast, um den Schreibefluss zu bremsen. Mehr als eine Zeile ist jetzt nicht mehr möglich, egal wie viele Exemplare du von allen anderen Buchstaben vorliegen hast.
Und so kann auch der Körper nur eine begrenzte Menge an Proteinen herstellen, wenn von der einen oder anderen Aminosäure nur wenig vorhanden ist. Lysin ist gerade im Getreide nicht so häufig vertreten und führt dazu, dass das Getreideiweiß nur suboptimal genutzt werden kann, also eine eher niedrige biologische Wertigkeit aufweist.
Amaranth jedoch besitzt im Gegensatz zu herkömmlichem Getreide sehr große Mengen an Lysin und kann daher das manchmal in veganer Ernährung zu beobachtende Lysin-Manko sehr gut ausgleichen.

Lysin für gesunde Haut und starke Knochen

Lysin ist für die Herstellung von L-Carnitin wichtig, das eine Schlüsselfunktion sowohl im Energiestoffwechsel als auch bei der Fettverbrennung hat.
Auch zum Aufbau von Kollagen ist Lysin unverzichtbar. Kollagen ist DAS Struktur- und Stabilitätsmolekül in unserem Organismus und macht etwa die Hälfte aller Körperproteine aus. Fehlt Kollagen, dann runzelt die Haut, dem Bindegewebe fehlt es an Spannkraft und die Knochen werden spröde.

Lysin gegen Krebs

Noch eine weitere ganz besondere Eigenschaft zeichnet das Lysin aus. Laut einer wissenschaftlichen Studie (Dr. Matthias Rath, 1992) ist Lysin sogar in der Lage, die Bildung von Metastasen bei Krebserkrankungen zu stoppen, indem es bestimmte kollagenverdauende Enzyme an sich bindet und so die Ausbreitung der Krebszellen verhindert.

Amaranth versorgt mit Magnesium, Calcium und Eisen

Amaranth lässt in Bezug auf seinen Vitalstoffanteil alle Getreidearten erblassen. Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang sein ausgesprochen hoher Magnesiumgehalt von etwa 330 mg sowie sein hoher Calciumgehalt von 215 mg.
Auch sein Eisenreichtum (9 mg) und seine Zinkwerte (4 mg) sollten keinesfalls unerwähnt bleiben. Sein hoher Eisengehalt ist besonders in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Erkrankungen, denen ein Eisenmangel zugrunde liegt, von großer Bedeutung. Eisenmangel kann auch eine Ursache für Haarausfall sein.

Wo kann man Amaranth kaufen? z.B. bei meinem Lieblingslieferant http://www.topfruits.de/
schaut dort mal vorbei - tolle Firmenphilosophie und sehr schnelle Lieferung!
weitere Infos auch unter zentrum-der-gesundheit.de

Kommentare:

  1. Das ist ein sehr guter Beitrag zum Thema gesunde Ernährung. Darf ich diesen Post auf meinem Blog als Gastbeitrag mit Nennung der Quelle von Deinem Blog veröffentlichen?

    LG Petra K.

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